Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mannesmensch, mannsmensch, m.

mannesmensch, mannsmensch, m.
männlicher mensch: mannsmensch, mas Stieler 1240; sie (frau Holt) führe voranen, das gezücht hernach und zuletzt ein mansmensch, wan er redete oder antwort gebe, würde er von allen, so da weren, mit henden geschlagen. Büdinger hexenprozessacten (1630) in Wolfs zeitschr. f. myth. 1, 275; darumb, dasz er mir nach der courage gegriffen hat, wohin sonst noch keines mannsmenschen hände kommen sein (spricht eine jungfrau). Simpl. 3, 20 Kurz; er war eine schöne junge person, ja so wol gebildet und zart, auch von wolständigen gebärden so anmüthig, als ich jemals ein mannsmensch gesehen. 384;
an dem rohr, fi! schäme dich! angelt ein mannsmensch!
Voss 2, 104.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1582, Z. 9.

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mannshoch
Zitationshilfe
„mannesmensch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mannesmensch>, abgerufen am 29.11.2021.

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