Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

manneskraft, mannskraft, f.

manneskraft, mannskraft, f.:
manneskraft, robur virile Stieler 1022; mannskraft, robur virile Steinbach 1, 923; das in denselbigen lendern ein landrecht ist, des jars drei mal sie (die heuschrecken) zu vertilgen mit mans kraft. Luther 3, 313ᵃ; mit waffen und manskraft. ebenda; worin die weisheit, mannskraft und zucht bestehe, in welchen .. er den unterscheidenden karakter seiner republik setzt, und von welchen die erste den regenten, die zweite den beschützern vorzüglich beiwohne. Wieland 36, 151;
wie im sommer newlich vergangen
von Zürch ein gsellig burgerschaft
mit guͦtem glück und manneskraft
gen Straszburg auf das schieszen fuhr.
Fischart glückh. schiff v. 88.
schweiz. heiszt mannskraft auch das Johanniskraut, hypericum perforatum. Stalder 2, 197.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1581, Z. 27.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„mannskraft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mannskraft>, abgerufen am 01.12.2021.

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