Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mannesmahd, mannsmahd, f.

mannesmahd, mannsmahd, f.:
mannsmad, so viel ein mann in einem tag mähen kann. Frisch 1, 640ᶜ. alemannisch bezeichnet es die wiese oder das stück wiese, das von einem mann in einem tage abgemäht werden kann, daher auch ein bestimmtes flächenmasz für wiesen; auch in der form mammad, mammed. Stalder 2, 192; die mannsmaad, ein weite matten, so vil ein mäder eins tags gemäyen mag, mannwerk. Maaler 283ᵈ; mannesmad, mansus in pratis, i. e. so viel ein mann in einem tage mähen kan. Stieler 1208. vgl. mahd, oben sp. 1449.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1581, Z. 74.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„mannsmahd“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mannsmahd>, abgerufen am 04.12.2021.

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