Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

manneszeit, mannszeit, f.

manneszeit, mannszeit, f.
1)
menschenzeit: das er (Moses, vgl. oben mannesleben) aber hernach sagt, sie sollen nach vier manszeiten wider hieher komen, das ist, vier menschen gedenken, das sind fast zweihundert jar, denn eins mans gedenken, sind nicht viel uber fünfzig jar. Luther 4, 93ᵇ; ein gelerter trefflicher man, genant Laurentius Valla, ein Römer, so noch fast bei manszeiten gelebt hat. 6, 488ᵇ.
2)
zeit des mannesalters: seine jugend- und manneszeit war in eine schwache kränkliche periode unserer entwickelung gefallen. Freytag handschr. 2, 329.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1584, Z. 74.

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Zitationshilfe
„mannszeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mannszeit>, abgerufen am 27.11.2021.

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