Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mansch, m.

mansch, m.
gemenge, besonders von flüssigkeiten, bildlich confusion; auch mantsch. Albrecht 166ᵃ; mit dem beisinne des widerlichen: Eisenach und die sau-wirthschaft schindt mich nicht. ich sehe täglich mehr dasz weniger aber länger zu leiden ist in diesem mansch. Göthe an frau v. Stein 1, 199; im Erzgebirge ist mantsch straszenkoth; schles. mantsch schmutzige mischung. Weinhold 60ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1605, Z. 77.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„mansch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mansch>, abgerufen am 02.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)