Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marienblume, marienblümchen, f.n.

marienblume, marienblümchen, f.,n.
bellis perennis, gänseblümchen:
merzveilchen und Marienblumen.
Brockes 2, 15;
ich sah, vor lust erstaunt, in süszer zierlichkeit,
den kleinen weisz- und roth- und bunten rosen gleich,
sehr viel Marienblümchen glänzen.
17;
und sieht es (das blümchen) eine fromme frau,
sie nennts Marienblümchen,
und herzt es: schönstes kind der au
und kleines gottesmühmchen!
Arndt ged. (1840) 183;
in der form Marjenblume (vgl. dazu Marge für Marie oben sp. 1625):
noch ward ich neben ihnen
von weiszen sternen eine schaar
in Marjenblumen auch gewahr.
Brockes 2, 86.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1626, Z. 37.

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Zitationshilfe
„marienblümchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marienbl%C3%BCmchen>, abgerufen am 27.11.2021.

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