Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marine, f.

marine, f.
seewesen; aus dem franz. marine zu anfang des 18. jahrh. eingedrungen: marine, ... insgemein die schifffahrt, die schiffahrtskunst und was darzu gehöret. Nehring hist.-pol. lex. (1736) 734; marine, heiszet die schiff- und seefahrt, ferner die seekunst und dann auch das gesammte seevolk, wie auch die verfassung der seesachen. Hübner staatslex. (1764) 1256; heute eingebürgert und in allgemeinem gebrauche: unsere marine; in der marine dienen; für die marine ist ein geschützter hafen notwendig; kriegsmarine, handelsmarine. der maler nennt marine ein seestück.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1627, Z. 68.

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Zitationshilfe
„marine“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marine>, abgerufen am 28.11.2021.

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