Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

markkote, f.

markkote, f.
kote, hütte in einer mark (6, sp. 1634): erbe, ganze und halbe, wie auch erbkotten scheinen die ersten pflanzungen zu sein; und rührt es wohl daher, dasz solche allein in der bauerschaft zur kriegesrunde, und in der mark zur mannzahl gehören. markkotten hingegen, deren jetzt 6 oder 8, auch wohl 16 auf ein erbe gehen, sind dem ansehen nach ein späterer anflug. Möser osn. gesch. 1, 5; bei Adelung das markkoth; vgl. kot, kote th. 5, 1882 ff.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1641, Z. 22.

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Zitationshilfe
„markkote“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/markkote>, abgerufen am 27.11.2021.

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