Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marktgang, m.

marktgang, m.
1)
freier zugang zu einem markte, als recht eines einzelnen oder einer gemeinde: freie burgkhöfe in der burgk sein illustrissimi lehen, den wollen sie auftringen etwas jährliches vor beiwohnung und den kirch- und marktgang zu geben. Haltaus 1324.
2)
der auf dem markte gängige preis: ihr korn oftmals zehen und mehr mark höher, wie markgangk ist, anschlagen thun. ebenda (von 1580).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1652, Z. 37.

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Zitationshilfe
„marktgang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marktgang>, abgerufen am 29.11.2021.

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