Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marktpreis, m.

marktpreis, m.
preis der waaren auf dem markte: der marktpreisz oder der marktkauf. öcon. lex. 1518 (s. d. stelle unter marktkauf); der churfürst von Sachsen ... ist privatbesitzer von fast dem dritten theil des landes, und könnte und sollte durch gemessene, humane bewirthschaftung seiner güter den marktpreis des brotes in seiner gewalt haben. Seume mein sommer 84;
ihr stumpfer räubersinn
berechnet sich den werth der schönsten frauenbilder
(von marmor oder fleisch, gleich viel!) mit kaltem blut
blosz nach dem marktpreis, just wie andres kaufmannsgut.
Wieland 23, 155 (Oberon 9, 55);
den kohl, den du dir selber gebaut,
muszt du nicht nach dem marktpreis schätzen.
Rückert 317.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1654, Z. 15.

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Zitationshilfe
„marktpreis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marktpreis>, abgerufen am 08.12.2021.

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