Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marktschreierei, f.

marktschreierei, f.
ars circulatoria Steinbach 2, 504: vorurtheile einer philosophischen myopie und philologischen marktschreierei. Hamann 2, 124; wir sehen (im dichter des Groszcophtha) einen enttäuschten adepten, der die gläubige exaltation der schüler so wie die geschickte marktschreierei des meisters darstellt, und zwar wie ein mann der die eine getheilt und die andere nahe gesehen hat. Göthe 46, 116.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1655, Z. 55.

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Zitationshilfe
„marktschreierei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marktschreierei>, abgerufen am 29.11.2021.

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