Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marmorfels, marmorfelsen, m.

marmorfels, -felsen, m.
fels aus marmor: der Grieche fühlt es zu gut, dasz, um allegorische personen tanzen zu lassen, man kein theater bauen, kein epos dichten und keinen marmorfels aushöhlen dürfe. Herder z. litt. 19, 130; du gehst einen kleinen hügel hinunter, und findest dich vor einem gewölbe, da wohl zwanzig stufen hinab gehen, wo unten das klareste wasser aus marmorfelsen quillt. Göthe 16, 9;
jünglingfrisch
tanzt er (der quell) aus der wolke
auf die marmorfelsen nieder.
2, 55;
ein marmorfels im meere,
um dessen scheitel sich orkane drehn.
Seume ged. 200.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1664, Z. 56.

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Zitationshilfe
„marmorfelsen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marmorfelsen>, abgerufen am 27.11.2021.

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