Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marmorthräne, f.

marmorthräne, f.
bildlich für ein grabmal, als ausdruck des schmerzes der hinterlassenen:
ob ungekannt dein stilles grab,
das morgens dir der bauer gab,
nicht marmorthräne drüber weint:
doch ewig bleiben wird dein recht.
A. v. Droste-Hülshoff ged. 422.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1668, Z. 78.

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Zitationshilfe
„marmorthräne“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marmorthr%C3%A4ne>, abgerufen am 08.12.2021.

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