Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marmorweisz, adj.

marmorweisz, adj.
weisz wie marmor: dieser marmorweisze busen. Klinger theater 3, 167;
tritt mir entgegen nicht, soll ich zu stein nicht starren,
auf märkten oder sonst, wo menschen athmend gehn;
dich will ich nur am Styx bei marmorweiszen schaaren,
Leonidas, Armin und Tell, den geistern, sehn.
H. v. Kleist werke 5, 23;
als marmerweisz (vgl. unter marmor sp. 1661):
weil dan jene vöglein singen,
will die schäflein führen dar,
auf: laszt euch zur weiden bringen:
auf, du marmer-weisze schaar.
Spee trutznachtigall (1654) 240.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1669, Z. 21.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„marmorweisz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marmorweisz>, abgerufen am 04.12.2021.

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