Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marterhöhle, f.

marterhöhle, f.
höhle der qual:
die wilde gluht der dunkeln marterhöle (der hölle)
entzündet schon mein zischendes geblüt.
Brockes 11, 372;
laszt diese that nicht ungerochen,
zerreiszt mein fleisch, zerquetscht die knochen,
ihr larven jener marter-höle!
375;
der fürchterliche tag erschien, an dem er vorgeführt wurde (vor die inquisition). man liesz ihn lange vor der marterhöhle stehen, in welcher verwegene priester gott an seinen geschöpfen zu rächen wagen. Klinger 4, 274.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1683, Z. 42.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„marterhöhle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marterh%C3%B6hle>, abgerufen am 30.11.2021.

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