Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

marterkrampf, m.

marterkrampf, m.
krampf als folge einer folterung oder qual: es ist nicht das verziehen eines marterkrampfes, noch das entzünden eines versiegten auges, noch das laute jammern oder das heftige bewegen eines geängstigten körpers, was ich an ihr sehe: sondern das, was ich an ihr sehen musz und was das mitleidende herz zu heftig zerreiszet, das ist ein bleiches, stilles, unbewegliches, nicht verzognes angesicht. J. Paul Qu. Fixlein 218.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1684, Z. 25.

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Zitationshilfe
„marterkrampf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/marterkrampf>, abgerufen am 04.12.2021.

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