Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

martinsbrand, m.

martinsbrand, m.:
weiter hielt unser Gurgelgrosz bannlich die zinszkappige Martinsnacht und den Martinsbrand, da gieng es post Martinum bonum vinum, gäns und vögel sind gut binen: krag ab: laszt den bauren die gäns gahn.
o Martein Märtein,
der korb musz verbrent sein,
dʒ gelt ausz der täschen,
den wein in die fläschen.
Garg. 50ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1688, Z. 3.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„martinsbrand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/martinsbrand>, abgerufen am 01.12.2021.

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