Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

maschinentugend, f.

maschinentugend, f.
maschinenmäszige, ohne eigenen willen geübte tugend:
ein eingeschränkt geschöpf, der mensch soll niemals fehlen!
doch zwäng uns die natur, das beste stets zu wählen,
so wären wir nicht frei, so wäre keine pflicht;
und einem gott gefällt maschinentugend nicht.
Uz 2, 108.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1698, Z. 32.

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Zitationshilfe
„maschinentugend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/maschinentugend>, abgerufen am 09.12.2021.

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