Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mattgold, n.

mattgold, n.
1)
gold von mattem glanze, gegenüber dem brunierten (glänzend polierten). bei J. Paul gern in bildlicher verwendung: das mattgold der vergangenheit. Hesp. 1, 251; das sanfte mattgold der ausruhenden phantasie. Tit. 1, 144; so darf ich Schnätzlern als einen solchen kühlenden poeten aufführen, als einen vergolder mit ästhetischem mattgold. biogr. belust. 1, 142; mit einem mattgold nachglänzender zeit. leb. Fibels 52.
2)
mattgold nennt der vergolder auch das in so feine blättchen als das echte goldblatt geschlagene messing. Jacobsson 3, 35ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1766, Z. 32.

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mannsherz mattweisz
Zitationshilfe
„mattgold“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mattgold>, abgerufen am 28.11.2021.

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