Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mäuseköpfin, mausköpfin, f.

mäuseköpfin, mausköpfin, f.,
nach mäusekopf 2, spitzbübin, schelmin: jüngst verwichenen pfingsttag hab ich ein kuchelmensch aufgenommen, an freitag thut mir die schändliche mausköpfin auf den herd, und an sambstag isz weck. fliegenwadel 36; wie ein gewisser bei einem gericht schriftlich also einkommen: es habe sich eine garstige mausköpfin, nach ereignetem greinhandel, unverschämter weis erkühnt, ihme salvo honore den bloszen hintern zu zeigen. 93.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1824, Z. 74.

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Zitationshilfe
„mausköpfin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mausk%C3%B6pfin>, abgerufen am 27.11.2021.

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