Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meergott, m.

meergott, m.
deus marinus Frisch 1, 653ᶜ; meergötter, dii aequorei Stieler 686;
kann der gewässerreiche meergott selbst
mit seinen fluten allen dieses blut
von meiner hand abwaschen?
Schiller Macbeth 2, 4;
es schlummert alles diese stunde,
nur wir noch leben auf der welt,
wie in der wasser stillem grunde
der meergott seine göttin hält.
Uhland ged. 26;
der graue meergott küszt
schäumend der gattin wangen (das schiff Amphitrite).
Freiligrath dicht. 1, 9.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1850, Z. 59.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
mattvergoldung meierblume
Zitationshilfe
„meergott“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meergott>, abgerufen am 29.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)