Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meerschlange, f.

meerschlange, f.
1)
im meere lebende, die erde umgebende schlange (vergl.seeschlange): nun schlug auch die ungeheure meerschlange im groszen wall hervor. Fr. Müller 1, 47. auch von einer kleinern im meere lebenden schlange: meerschlange, coluber marinus Stieler 1855.
2)
name von verschiedenen fischgattungen: vipera marina haiʒt ain merslang. daʒ ist ain mervisch, der ist zeitleich klain, wan er ist wênig mêrer denne ains elnpogen lang. Megenberg 259, 14; bei den neueren heiszt meerschlange muraena serpens (Nemnich 3, 636) und syngnathus ophidion, seenatter (4, 1412); rothe meerschlange, cepola rubescens Campe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1858, Z. 59.

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Zitationshilfe
„meerschlange“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meerschlange>, abgerufen am 29.11.2021.

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