Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mehlbeutel, m.

mehlbeutel, m.
1)
im mühlwerke der beutel, durch welchen das mehl gebeutelt wird: taratantara meelbudel, melebudel Dief. 573ᵇ; triterium melpeutel 598ᵃ; melbeitel, dogacium, sesticium, trucium, pollitrudium, taratantara. voc. inc. theut. n 6ᵃ (mit melbeitlen, taratantarisare, pollitrudiare, melbeitler, taratantator, taratantarisator); meelbeutel, incerniculum Frisch 1, 653ᵇ; ein mehlbeutel, wenn man mehl beutelt, so fellt nur das sauber mehl dadurch. Pauli schimpf 125ᵇ.
2)
in kleinen haushaltungen beutel, worin man das in der küche gebrauchte mehl aufbewahrt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1867, Z. 13.

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Zitationshilfe
„mehlbeutel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mehlbeutel>, abgerufen am 28.11.2021.

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