Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meilicht, meilig, adj.

meilicht, meilig, adj.
mit flecken versehen, flecke habend: als ein mailiger spiegel poliert wirt, auf dasz er glat werde. Berthold teutsche theol. (1528) cap. 41; wann ein silbern geschirr mailig, kan mans damit (mit semmelschmollen) ausbutzen. Hohberg 1, 203ᵇ; was zerquetscht und mailicht ist (von äpfeln), kan man zum äpfelmost gebrauchen. 426ᵇ; bair. mailig, befleckt, verletzt, mailige äpfel, birn Schm. 1, 1585 Fromm.; kärntn. mâlat fleckig, schmutzig Lexer 189; tirol. moalet, moalig, fleckig, schmutzig Schöpf 413.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1911, Z. 49.

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Zitationshilfe
„meilicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meilicht>, abgerufen am 27.10.2021.

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