Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meislein, n.

meislein, n.
kleine meise: meisel voc. inc. theut. n 5ᵇ (vergl. unter meise); disz meiszlin (parus ater) nennt man merteils in Teütschland ein kolmeisz. Heuslin vogelb. 177ᵇ; in einem scherzenden bilde von einem jungen mädchen: das meisle, so sein son Otto, truchsesz, erhielt. Zimm. chron. 3, 444, 18 (vorher kleiner zeisig genannt: ach min vetter, ich höre, ir hapt ein jungs zinslin in einem kefigt sitzen in iberem hus. 444, 9).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 1947, Z. 53.

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Zitationshilfe
„meislein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meislein>, abgerufen am 27.10.2021.

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