Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meistbietend, part.

meistbietend, part.
der das meiste bietende: wenn ... mobilia oder immobilia entweder gerichtlich und öffentlich, oder privatim zu verkaufen ausgerufen, und den meistbietenden hernach zugeschlagen werden. Hübners handlungslex. (1722) s. 171; F. überläszt ihre gunst an den meistbietenden. Rabener werke 2, 248; viele edelleute machen sich mit recht ein gewissen daraus, ihre länder an den meistbietenden zu vermiethen. Möser phant. 1, 101; der segen des himmels wird nicht an den meistbietenden, sondern an den mindestfordernden überlassen. Arnim 2, 352;
(sie) schmieget sich an eines fremden brust;
es mag ein mäkler ihr, es mag ein schiffherr winken,
als die meistbietenden für manche schnöde lust.
Hagedorn 3, 27;
etwas meistbietend verkaufen, die sache soll meistbietend verkauft werden, von Campe zuerst aufgeführt und als unrichtig, aber ohne grund, getadelt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 1951, Z. 70.

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Zitationshilfe
„meistbietend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meistbietend>, abgerufen am 17.10.2021.

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