Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meisterlohn, m., n.

meisterlohn, m. n.
lohn eines meisters: eʒ sol auch chein meister (der bauhandwerker) chein meisterlon nemen, er sei danne bestetig vor mit der burger wort. Nürnb. pol.-ordn. 286;
bei mondeschein im paradeis
fand Jehovah im schlafe tief
Adam versunken, legte leis
zur seit ein Evchen, das auch entschlief.
da lagen nun, in erdeschranken,
gottes zwei lieblichste gedanken.
gut!!! rief er sich zum meisterlohn.
Göthe 5, 240.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 1972, Z. 9.

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Zitationshilfe
„meisterlohn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meisterlohn>, abgerufen am 27.10.2021.

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