Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meisterthum, n.

meisterthum, n.
würde, stand, stellung eines meisters, regierers, leiters; einer stadt oder genossenschaft: do man zalte 1348 jor .. do starb her Burkart Twinger der ammanmeister. doch hette er daʒ meisterduͦm ufgeben drü jor vor sime tode. d. städtechron. 8, 126, 20 (Straszburg); meistertum, magisterium ordinis equestris, herrmeistertum, das oberansehen über die ritter eines ordens. Frisch 1, 657ᶜ; oberherschaft, oberste gewalt oder ansehen im allgemeinen:
dasz es her von Deutschland stamme, achtet Frankreich einen ruhm;
wie dann, dasz auf unsre sitten diesem bleibt das meisterthum?
Logau 2, 197, 7;
wer einen guten trunk vermag, hat der denn einen ruhm?
ja, wann er trinkt, dasz doch vernunft behelt das meisterthum.
3, 260, 246.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 1982, Z. 69.

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Zitationshilfe
„meisterthum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meisterthum>, abgerufen am 17.10.2021.

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