Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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melkekuh

melkekuh,
s. melkkuh.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 1997, Z. 28.

melkkuh, f.

melkkuh, f.
bos lactaria, mälchkuͦ Maaler 281ᵃ; melkkuh wird eine kuh, so täglich gemolken wird, zum unterschied einer treuge stehende kuh genennet. öcon. lex. 1310; die melkkühe sind entweder altmelke oder frischmelke. 1311;
des wettet mit mir umb drei gemest stier
und umb guoter melkkue wol vier.
fastn. sp. 353, 20;
so treuft die beicht in jerlich zuͦ
vil nutzlicher dan ein melkkuͦ.
Schade sat. u. pasqu. 2, 218, 817;
also stat es noch, dasz die pfaffen huͦren habent, und seind zum theil die besten melkkuͤw, die die bischöf habent; wann des bischofs fiscal straft si der metzen halben in seckel. 3, 66, 11; in der form melkekuh, mit obscöner beziehung:
(die klätscherin weisz) wie hoch die Phideile die melkekuh verpachtet.
Günther 979.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2000, Z. 29.

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Zitationshilfe
„melkekuh“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/melkekuh>, abgerufen am 27.10.2021.

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