Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mengerei, f.

mengerei, f.
1)
nach mengen 2, die mengung unter einander und das also gemengte; verächtlich von einer speise, vergl. mengsel:
er wehlte teutsche kost vor fremde mengereien.
Chr. Gryphius poet. wäld. 2, 110.
2)
nach mengen 6, friedensstörung, aufstifterei: mengerei, confusio, turba, turbamentum, turbella Stieler 1267; von mengerei zu zweitracht. Dreyhaupt Saalcreys 2, 313 (von 1482);
an allen orten ichs versucht
ein mengerei zu richten an
zwischen der frawen und dem mann.
Liebholdt com. von einem gottfürchtigen kaufmann B 8.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2019, Z. 5.

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Zitationshilfe
„mengerei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/mengerei>, abgerufen am 27.10.2021.

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