Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschendenken, n.

menschendenken, n.
1)
denken, erinnerung der menschen:
seit menschendenken war kein solches thier erschienen.
Wieland 22, 175 (Oberon 4, 53);
seit menschendenken war kein twinghof hier (in Uri).
Schiller Tell 1, 3.
2)
denken, erwarten der menschen:
noch mit erstaunen redet man davon,
wie sie vor jahren, gegen menschendenken,
ein heer wie aus dem nichts hervorgerufen.
Wallensteins tod 1, 5.
vergl. menschengedenken.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2043, Z. 27.

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Zitationshilfe
„menschendenken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschendenken>, abgerufen am 07.12.2021.

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