Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenfurcht, f.

menschenfurcht, f.
furcht vor menschen (ihrem urtheil oder ihrer strafe):
wenn ich noch oft aus stolz nach tugend strebe,
aus menschenfurcht mich lastern nicht ergebe;
was ist dann meine frömmigkeit?
Gellert 2, 184;
versprechen sie mir, ewig ihn zu lieben,
von menschenfurcht, von falschem heldenmuth
zu nichtiger verläugnung nie versucht,
unwandelbar und ewig ihn zu lieben?
Schiller don Carlos 4, 21.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2047, Z. 79.

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Zitationshilfe
„menschenfurcht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenfurcht>, abgerufen am 27.10.2021.

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