Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschengefälligkeit, f.

menschengefälligkeit, f.:
zu welcher ärgerlichen nachsicht gegen das laster ihn (den papst) menschengefälligkeit und kleine bedenklichkeiten vermögen können. Lessing 8, 376; (der furchtsame) sagt und thut aus menschengefälligkeit vieles, was er ohne rücksicht auf andre verwerfen würde. Garve anm. zu Cic. de off. 1, 67; eine denkungsart, die eben so weit von menschengefälligkeit, als von menschenhasz entfernt bliebe. Eschenburg theorie u. lit. der schönen wissensch. (1789) 116.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2049, Z. 29.

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Zitationshilfe
„menschengefälligkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschengef%C3%A4lligkeit>, abgerufen am 04.12.2021.

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