Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschengestalt, f.

menschengestalt, f.
forma humana Stieler 2146; mhd. menschengestalt: hier waltete blos der schöne genius über den kleinen, und bog jeden knospenden zweig desselben zur hohen menschengestalt empor. J. Paul uns. loge 1, 31;
und wie hat er dich (nacht) herrlich gemacht vor deinen geschwistern,
als die gottheit in menschengestalt die erde verklärte.
Zachariä tageszeiten (1757) 105;
mensch selbst mit hervorhebung seiner gestalt:
bald aber erblicket er, sehendes auges,
bei der palme, doch sie, wie in helle nebel gehüllet,
leuchtende menschengestalten.
Klopstock 6, 98 (Mess. 17, 754);
kaum schlug ich mit zittern daran (ans thor), so sprang es auf, so empfing
mich eine menschengestalt von diener, die führte mich flink.
Thümmel 2, 71.
s. menschgestalt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2051, Z. 34.

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Zitationshilfe
„menschengestalt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschengestalt>, abgerufen am 17.10.2021.

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