Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenhaufe, m.

menschenhaufe, m.
haufe von menschen; die menschheit als haufe gedacht:
wenn hunger nur
und immer rege brunst das trieberad
des menschenhaufens wäre.
Herder z. litt. 3, 261;
auch haufe von menschen gebildet, anhäufung von menschen: ein menschenhaufe wälzte sich daher; (da) der mensch eigentlich keinen menschenhaufen wahrhaft und warm liebt, sondern immer nur einzelne menschen darin. Pestalozzi 4, 142; der im überflusz schwimmende menschenhaufen (die bewohner eines landes). G. Keller leute von Seldwyla 2, 78.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2054, Z. 7.

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Zitationshilfe
„menschenhaufe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenhaufe>, abgerufen am 02.12.2021.

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