Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenhuld, f.

menschenhuld, f.
huld gegen menschen:
zu seinem (des weisen) wesen wird vom zufall nichts entliehn:
recht, wahrheit, menschenhuld und tugend bilden ihn.
Hagedorn 1, 24;
die seltnen fürsten götter heiszen,
die sich der menschenhuld befleiszen,
das will die pflicht.
3, 61;
gott ist die liebe selbst, und seine menschenhuld
ist reich an schonender geduld.
Uz 1, 320;
sein (Christi) zeichen ist die dürftigkeit,
menschenhuld sein ehrenkleid.
Herder z. litt. 4, 113;
auch huld von menschen erwiesen: sich nicht auf menschenhuld verlassen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2055, Z. 53.

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Zitationshilfe
„menschenhuld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenhuld>, abgerufen am 01.12.2021.

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