Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenkraft, f.

menschenkraft, f.
kraft von menschen: es bleibt doch immer wahr, dasz es weit weniger über die gewöhnliche menschenkraft ist, schöne, jugendliche formen, ... als den vater der götter und menschen in seiner majestät, darzustellen. Wieland 24, 201;
zur erhöhung unsrer menschenkraft.
Seume ged. 216;
klip und klap!
dröschet auf und ab (das getreide).
unsre händ erstreben
menschenkraft und leben.
Voss 4, 147;
diesz überstieg menschenkräfte. J. Paul uns. loge 1, 64;
das äuszerste, das menschenkräfte leisten,
hab ich gethan.
H. v. Kleist Penthesilea, 9. auftr.;
für den eigenthümer der menschenkraft: eine menschenkraft, mühsam heraufgezogen, ein geist von ungewöhnlichem scharfsinn und inhalt ist uns verloren und todt. Freytag handschr. 3, 253.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2058, Z. 57.

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Zitationshilfe
„menschenkraft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenkraft>, abgerufen am 24.01.2022.

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