Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenkunde, f.

menschenkunde, f.
kunde der menschen, der menschheit: welch ein glück wäre es für die natur- und menschenkunde, wenn eine gesellschaft menschen von Forsters geiste, von Sparrmanns geduld und von den kenntnissen beider, diesz unentdeckte land (Afrika) durchzögen! Herder z. phil. 5, 32; kunde der einzelnen menschen, namentlich hinsichtlich ihres charakters: starke buszpredigten gegen die menschenkunde der deutschen romanschreiber und dichter. J. Paul uns. loge 1, xxxiii;
sucht nicht selbst Friederich, kraft seiner menschenkunde,
das spielwerk seiner ruhestunde
in seines hunds geselligkeit?
Thümmel 2, 272.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2058, Z. 78.

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Zitationshilfe
„menschenkunde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenkunde>, abgerufen am 17.10.2021.

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