Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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menschenreich, n.

menschenreich, n.
reich das durch die menschen gebildet wird, menschheit als reich gedacht: im menschenreiche z. b. herrscht die gröszeste mannichfaltigkeit von neigungen und anlagen, die wir oft als wunderbar und widernatürlich anstaunen, aber nicht begreifen. Herder z. phil. 4, 219; reich innerhalb der menschheit:
wenn du (freundschaft) dich uns länger, länger raubest,
und dein bild dem süszen trug erlaubest,
o so wird dein menschenreich
bald dem wüsten wilden chaos gleich.
z. litt. 3, 30.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2065, Z. 5.

menschenreich, adj.

menschenreich, adj.
reich an menschen: der menschenreiche Peloponnes. Becker weltgesch. 2, 57;
hier in der fremden menschenreichen öde
umfang ich die vertraute schwesterbrust!
Schiller jungfrau von Orleans 4, 9.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2065, Z. 15.

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Zitationshilfe
„menschenreich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenreich>, abgerufen am 06.12.2021.

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