Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenschlacht, f.

menschenschlacht, f.
menschentödtende schlacht: wie wir Europäer uns doch der menschenschlachten nicht schämen. Herder z. phil. 5, 231;
doch kriegesmuse! singe nicht
die ganze menschenschlacht.
Gleim 4, 58;
stand deine gunst in heiszer menschenschlacht
je mir und jemals meinem vater bei.
Bürger 160ᵃ;
gemälde einer solchen: ich habe keinen so überfeinen geschmack, als Ludwig der grosze, und kann zu zeiten einen bauerntanz von Teniers mit mehr theilnehmung betrachten, als eine menschenschlacht von Le Brun. Thümmel 2, 258.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2066, Z. 40.

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Zitationshilfe
„menschenschlacht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenschlacht>, abgerufen am 07.12.2021.

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