Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenvater, m.

menschenvater, m.
vater der menschen; von Adam:
dem menschenvater wird sein brod
in schweisz und kummer, müh und noth,
dasz es ihm schmackhaft werde.
Herder z. litt. 4, 162;
von herschern, mit bezug auf ihre väterliche fürsorge für die ihnen unterstellten menschen:
da fühlten beide (die kaiserin und Friedrich II) grosz und gut
die menschenvater-würde,
und wie viel elend, wie viel blut
der krieg noch kosten würde.
Claudius 4, 94.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2071, Z. 70.

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Zitationshilfe
„menschenvater“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenvater>, abgerufen am 16.10.2021.

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