Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenverderber, m.

menschenverderber, m.:
die höfe der mächtigen menschenverderber, des feigen tyrannen in Frankreich, des usurpators in England. Klinger 3, 274; menschenverderber und geistesunterdrücker. 12, 299; von einer sache: ein zu leichter dienst, für eine tüchtige kraft, ist ein wahrer menschenverderber. J. Gotthelf schuldenb. 237; vom teufel:
da ergrimmte der geist des menschenverderbers.
Klopstock 3, 58 (Mess. 2, 148).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2072, Z. 18.

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Zitationshilfe
„menschenverderber“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenverderber>, abgerufen am 27.10.2021.

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