Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenwerth, m.

menschenwerth, m.
wert des menschen in sittlicher beziehung: das gefühl von recht und unrecht, von menschenwerth. Klinger 5, 208; aus achtung für menschenwerth. 12, 299; freilich lernte Friedrich .. bei diesem kurzen aufenthalt (Voltaires) dichterruhm trennen von menschenwerth. Beckers weltgesch. 11, 428;
die goldnen träume, die schimären
von menschenwerth und menschenglück.
Gotter 1, 468;
was das erste buch der weltgeschichte
uns von Babels zeit bis heute lehrt,
bringt verzweiflung fast an diesem lichte
und vernunft und reinem menschenwerth.
Seume ged. 174.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2074, Z. 47.

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Zitationshilfe
„menschenwerth“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenwerth>, abgerufen am 25.10.2021.

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