Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschenwort, n.

menschenwort, n.
wort von menschen im gegensatz zum göttlichen wort: da jr empfienget von uns das wort göttlicher predigt, namet jrs auf, nicht als menschenwort, sondern (wie es denn warhaftig ist) als gottes wort. 1 Thess. 2, 13;
bring eine lehre vor, die besser für uns wacht,
uns weiser, ruhiger und tugendhafter macht:
und dann will ich mit dir die schrift mit spott betrachten,
ihr wort für menschenwort und deins für gottes achten.
Gellert 2, 28;
ohne diesen gegensatz:
und jeder hall, in spalt und kluft versteckt,
ward zu beseeltem menschenwort erweckt.
Uhland ged. 119.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2075, Z. 56.

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Zitationshilfe
„menschenwort“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschenwort>, abgerufen am 17.10.2021.

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