Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

menschgöttin, f.

menschgöttin, f.
einer göttin verglichene jungfrau:
weil der schönsten menschgöttinn (der braut)
all sein (des bräutigams) thun so wol gefällt,
dasz sie ihm bei sich behält.
Fleming 243;
du fromme menschgöttinne (ein verstorbenes fräulein),
nun hastu völlig inne,
wornach du hier gestrebt.
331;
darüm nim hin,
du menschgöttinn,
mein keusches augenblikken.
Neumark lustwäldchen s. 62.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2077, Z. 28.

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Zitationshilfe
„menschgöttin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/menschg%C3%B6ttin>, abgerufen am 27.10.2021.

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