Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

merkerin, f.

merkerin, f.
die etwas inne wird, erkennt (merken 4):
o süsze frülingszeit, wer kan dein lob verhälen?
du bist der starken merkerin,
du bist der schwachen stärkerin,
du bist der herzen lust, du bist der trost der sehlen.
Weckherlin 763;
die etwas im gedächtnisse behält, dem gedächtnis überliefert (merken 6):
die muter aller künst (die buchdruckerkunst), ja recht die küniginne,
die märkerin der lähr, die schärpferin der sinne.
Rompler 49.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2102, Z. 74.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
meieran messerzucken
Zitationshilfe
„merkerin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/merkerin>, abgerufen am 27.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)