Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

messegewand, n.

messegewand, n.
älter für meszgewand, s. d.: unde sundirlich quam her uff daʒ ampecht der heiligen messe unde begunste uʒ der maʒe wol unde geistlich uʒ zu legene alle stucke unde erberkeit der heiligen messe an messegewande, an gelute, an singen unde an lesin. Ködiz 12, 13; daʒ dehein jude noch judinn auf kein plutig gewant niht leihen sullen, noch auf dehein messegewant, noch dheinen kelch. Nürnb. pol.-ordn. 322; des sontags für die leien, da lassen wir die messegewand, altar, liechter noch bleiben, bis sie allewerden, und uns gefellet zu endern. Luther 3, 281ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2114, Z. 52.

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Zitationshilfe
„messegewand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/messegewand>, abgerufen am 17.10.2021.

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