Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

messerchen, n.

messerchen, n.
1)
kleines messer: weil die braut mehr von scheeren als kleinen messergen hält, und lieber sähe, der bräutigam versorgete sie mit einem rechten schnitzer (den sie in der küche gebrauchen kan) als dasz er ihr ein klein messergen kauft. rockenphilos. 1, 134; der fünfte (zwerg sprach): wer hat mit meinem gäbelchen gestochen? der sechste: wer hat mit meinem messerchen geschnitten? Grimm märchen nr. 53 (Sneewittchen). s. messerlein.
2)
messerchen, lepas scalpellum, eine art kleiner seeeicheln in den nordischen meeren. Nemnich 3, 372.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2129, Z. 40.

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Zitationshilfe
„messerchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/messerchen>, abgerufen am 24.01.2022.

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