Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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messermal, n.

messermal, n.
mal, marke des messerschmids auf der messerklinge. dieses messermal wird für das los benutzt (vgl. mal 2, d, oben sp. 1495): und was ist loszen doch anders, denn ein verbündnis, des wir unternander eins werden, uber einer sachen, die wir in die fahr setzen, wem sie werde durchs los. hie ist nichts arges, sondern ein friedliche vereinigunge und verwilligung, des dings zu emperen oder zu haben, nach dem das messermal oder umbmal tregt, nach dem es gerade oder ungerade ist, und so fort an. Luther 3, 227ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2130, Z. 61.

messermalen, n.

messermalen, n.
das loswerfen durch mal oder unmal des messers. Stieler 1216, vergl. oben sp. 1495.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2130, Z. 71.

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Zitationshilfe
„messermalen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/messermalen>, abgerufen am 02.12.2021.

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