Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

meszfreiheit, f.

meszfreiheit, f.
1)
die einem orte ertheilte freiheit eine messe oder markt halten zu dürfen. schon im 15. jahrh.: (ein privileg) unsere messefriheit anrurende. Janssen Frankf. reichscorresp. 1, 331 (von 1418).
2)
die einem meszbesucher obrigkeitlich gewährte freiheit. bildlich: in einer welt, die nur eine meszwoche und ein maskenball ist, nicht einmal mesz- und maskenfreiheit zu behalten, ist stark. J. Paul Titan 4, 181.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2136, Z. 27.

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Zitationshilfe
„meszfreiheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meszfreiheit>, abgerufen am 28.11.2021.

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